Die Führung gibt einen Überblick über die Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen in der Schweiz. Sie zeigt, wie Behörden bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in das Leben von Menschen eingriffen und dabei grundlegende Rechte verletzten. Anhand von zahlreichen Lebensgeschichten Betroffener wird sichtbar, welche Folgen dieses Unrecht hatte und warum es lange verschwiegen und verdrängt wurde. Zugleich thematisiert die Führung den Weg der Anerkennung und Aufarbeitung und fragt, was wir aus dieser Geschichte für den Umgang mit Fürsorge, Verantwortung und Menschenwürde in der Gegenwart lernen können.